Die Luft- und Raumfahrtindustrie steht vor der Herausforderung, Systeme und Komponenten zu entwickeln, die sicherer und zuverlässiger sind, weniger Betriebskosten verursachen, mehr Passagierkomfort bieten und weniger Umweltbelastungen verursachen als die ihrer Mitbewerber. Darüber hinaus müssen sie systematisch die Entwicklungszeiten verkürzen, um neue Produkte früher auf den Markt zu bringen. Aufgrund des hohen Aufwands gibt es nur wenige Prototypen, die zudem in den meisten Fällen erst gegen Ende des Entwicklungszyklus zur Verfügung stehen. Strenge Umweltauflagen, zunehmender Wettbewerb und globale Partnerschaften stellen schwierige technische Herausforderungen dar und zwingen in zunehmendem Maß zu gemeinschaftlichen Entwurfs- und Entwicklungslösungen.
Obwohl die virtuelle Prototypensimulation den Entwicklungsprozess erheblich beschleunigt hat, spielt der Realtest weiterhin eine entscheidende Rolle. Nur Tests liefern die Rückmeldung, die Entwicklungsteams benötigen, um ihre Annahmen zu validieren und ihre virtuellen Modelle zu kalibrieren. Die Strategie von LMS konzentriert sich auf höhere Testeffizienz, engere Verknüpfung der Testphase mit dem Entwicklungsprozess und testbezogenen Wissenstransfer im gesamten Unternehmen. Entwicklungsteams in der Luft- und Raumfahrtindustrie nutzen von LMS entwickelte Simulations- und Testsysteme zur Lösung folgender Aufgaben:
- Sicherstellung der strukturellen Integrität des Flugzeugs und seiner kritischen Komponenten bei Einsatz leichterer Werkstoffe
- Reduzierung von Geräuschpegel und Emissionen bei höherer Leistung der Strahltriebwerke
- Erhöhung des Passagierkomforts bei gleichzeitig geringerem Gesamtgewicht
- Konstruktion leichterer mechanischer Systeme ohne Kompromisse bei Sicherheit und Zuverlässigkeit
- Entwicklung größerer und komplexerer Satelliten, die extremen Start- und Betriebsbedingungen standhalten