Umfassende Funktionen zur Erstellung von FE-Netzen ergänzen einheitliche Modellierungsumgebung
Leuven, Belgien – 8. November 2006 – LMS führt Version 6 von LMS Virtual.Lab Structures, die integrierte Lösung für Strukturmodellierung und –analyse, ein. Um die vollständigen Funktionen zur Erstellung von Netzen ergänzt, umfasst LMS Virtual.Lab Version 6 nun den gesamten Prozess zur Modellerstellung und Analyse, von der allgemeinen Vor- und Nachbearbeitung bis hin zur Simulation der Leistungsfähigkeit anhand einer Vielzahl von Attributen. Ausgehend von einem Gittermodell, einer Fläche oder einem Festkörper ist LMS Virtual.Lab Structures Version 6 in der Lage, mit Hilfe zahlreicher Methoden zur Netzerstellung unterschiedliche strukturelle Netztypen zu generieren. LMS Virtual.Lab Structures arbeitet Solver-unabhängig und bietet eine Reihe vollständig integrierter Treiber für FE-Solver zur linearen und nicht-linearen Analyse nach Industriestandard, wie beispielsweise MSC.Nastran, NX Nastran, Abaqus, Elfini und Ansys. Außerdem steigert LMS Virtual.Lab Structures Version 6 die Simulationsproduktivität durch die Einführung einer erweiterten, einheitlichen Umgebung für die Modellierung und Assemblierung der Strukturen vollständiger Fahrzeuge.
Um die Erzeugung von FE-Modellen (Finite Elemente) zu beschleunigen, stellt LMS Virtual.Lab Structures alle erforderlichen Tools zur Erstellung von CATIA V5 CAD-Modellen und zur Bearbeitung der Geometrien von Volumenkörpern, Flächen oder Gitterstrukturen bereit. LMS Virtual.Lab Structures enthält zahlreiche Schnittstellen zu anderen CAD-Systemen wie zum Beispiel CATIA V4, STEP, IGES, UGS, Pro-E usw. Neben umfassenden Funktionen zum Reparieren von Geometrien (Healing-Funktionen) bietet Virtual.Lab erweiterte Funktionen zur Erstellung von 1D-, 2D- und 3D-Netzen. Hierzu gehören automatische Tools zur Geometrievereinfachung für die Erstellung von Flächen- und Balkennetzen, die Generierung von Tetraedernetzen auf Basis des Volumenfüllers, sowie Hexaedervernetzung. LMS Virtual.Lab Structures bietet darüber hinaus die automatische hex-dominante Volumenvernetzung, wobei die Kompatibilität der Netze an den Schnittstellen zu anderen Volumina automatisch gewährleistet ist.
Version 6 von LMS Virtual.Lab Structures stellt neue Verfahren für die topologische Interpretation bereit, welche die Vorbereitungszeit der Modellierung deutlich verkürzen, da sie die Anzahl der manuell zu bearbeitenden Netzelemente deutlich reduzieren. Zusätzlich bleiben die als Netze erstellten Teile stets mit ihren Original-Geometrien assoziiert und reflektieren automatisch alle Änderungen am ursprünglichen CAD-Modell. Insgesamt kombiniert LMS Virtual.Lab Structures die automatische Vernetzung und die Steuerung verschiedener Solverlösungen mit einer Vielzahl von Tools zur Verbindungsmodellierung für die Assemblierung ganzer Fahrzeuge.
„Die leistungsfähige Lösung zur Netzerstellung in LMS Virtual.Lab Structures ist in ihrer Art einmalig, da sie grundlegende Vernetzung, Flächen- und Balkenvernetzung, Volumenvernetzung, automatische hex-dominante Volumenvernetzung sowie die Funktion zum Reparieren von Geometrien (Healing-Funktion) in einem einzigen Paket miteinander kombiniert”, so Willy Bakkers, Vice-President und General Manager der CAE-Abteilung von LMS. „Die erweiterte Lösung LMS Virtual.Lab Structures vereinfacht die Vor- und Weiterbearbeitung im FE-Analyseprozess ganz erheblich und ermöglicht es den Unternehmen, ihre Investitionen in mehrere FE-Solver gewinnbringend zu nutzen.”
Mit Version 6 von Virtual.Lab Structures stellt LMS außerdem eine vereinheitlichte Modellierungsumgebung bereit, die alle erforderlichen Tools zur Modellerstellung und sämtliche interdisziplinären Simulationsfunktionen integriert, um die Systemleistung für ein komplettes Fahrzeug, ein ganzes Flugzeug oder eine beliebige andere komplexe mechanische Konstruktion exakt zu analysieren und zu bewerten. Die neue Lösung zur Modellierung und Assemblierung bietet umfassende Funktionen für die flexible Entwicklung von Simulationsmodellen kompletter Systeme, ausgehend von Mehrkomponentenmodellen und Subsystemen. Mit Hilfe von Virtual.Lab Structures kann eine Steifigkeitsanalyse auf Ebene des Komplettfahrzeugs somit einfach durchgeführt werden wie auch die Erstellung von derivativen Modellen für die Weiterbearbeitung in Bezug auf Festigkeit, Lärm, Schwingung und Lebensdauer.
„Diese neue Funktionalität macht den hohen Aufwand bei der Erstellung von Einzelmodellen für die jeweiligen Disziplinen überflüssig. Dies bedeutet eine enorme Zeitersparnis und hilft zudem, Modellierungsfehler und die Anhäufung von Ungenauigkeiten zu vermeiden. Zusätzlich ermöglicht die vereinheitlichte Modellierungslösung die einfache und reibungslose Durchführung von attributübergreifenden Analysen”, schloss Willy Bakkers.
Zusätzliche neue Module und Funktionen bei LMS Virtual.Lab Structures Version 6:
- Das neue WBS-Tool (Wave Based Substructuring, Erstellung von Teilstrukturen auf Wellenbasis) assembliert das Strukturmodell als Kompilation reduzierter FE-Modelle von Einzelteilen und drückt die Verschiebung der Kopplungsschnittstelle in Form von Basisfunktionen, den so genannten Wellen, aus. Dies ermöglicht es, den Rechenaufwand erheblich zu verringern und die Auswirkungen zahlreicher Designänderungen schnell zu analysieren, beispielsweise im Fall der NVH-Prüfung (Geräusch- und Schwingungsverhalten) für eine Fahrzeugkarosserie.
- LMS Virtual.Lab Structures Version 6 bietet erweiterte Tools für Netz-Morphing, die Designern die schnelle Feinabstimmung der FE-Modelle von kompletten Fahrzeugen in Bezug auf die Produktleistung und stilistische Anforderungen ermöglichen. Version 6 enthält außerdem ein Modul zur Modellierung von Fahrzeugkonzepten. Dies ermöglicht Designern und Ingenieuren die Erstellung eines inkrementellen Balken- / Verbindungsmodells direkt auf einem gemorphten FE-Modell. Diese Herangehensweise wird vorrangig verwendet, um die Auswirkungen von konzeptuellen Änderungen in balkenähnlichen Abschnitten und Verbindungen auf die dynamischen Modelleigenschaften zu überprüfen.
- Mit Version 6 wurde die eingebettete Solver-Unterstützung bei LMS Virtual.Lab erweitert, um sowohl lineares als auch nichtlineares Modellverhalten analysieren zu können. Dies wird möglich durch die Erweiterung um Abaqus Pre-/Postprocessing und die assoziative Abaqus-Ansteuerung über die LMS Virtual.Lab Software Suite. Durch diese neuen Funktionen führt LMS Virtual.Lab Structures die Benutzer durch den gesamten Prozess der Erstellung von linearen oder nichtlinearen Analysefällen.
LMS ist weltweit ein innovativer Entwicklungspartner für den Automobilbau, die Luftfahrt und andere zukunftsorientierte Branchen. LMS ermöglicht seinen Kunden, bessere Produkte schneller zur Marktreife zu führen und diese Überlegenheit in strategische Wettbewerbsvorteile umzusetzen. LMS liefert eine einzigartige Kombination von Simulationssoftware, Testsystemen und Entwicklungsdienstleistungen. Wir konzentrieren uns in wichtigen Fertigungsindustrien auf die aufgabenkritischen Leistungsattribute, wie z. B. strukturelle Integrität, Verarbeitung, Sicherheit, Zuverlässigkeit, Komfort und akustische Qualität. Unsere Technologie, unsere Mitarbeiter und mehr als 25 Jahre Erfahrung machen LMS zum Partner der Wahl für die meisten branchenführenden Fertigungsunternehmen weltweit. LMS, ein Dassault Systèmes Gold und SIMULIA Partner, ist nach der Qualitätssicherungsnorm ISO9001:2000 zertifiziert und auf der ganzen Welt mit Entwicklungsbüros, Supportstützpunkten und Vertriebsniederlassungen vertreten. Besuchen Sie uns im Internet unter www.lmsgermany.com - dort finden Sie weitere Informationen zu LMS.
LMS Pressekontakt Deutschland:
Kerstin Schwenk
LMS Deutschland GmbH
Tel.: +49 7152 97 97 90
Pressekontakte LMS:
Zentrale:
Bruno Massa
Tel +32 16 384 200
bruno.massa@lms.beDeutschland: :
Kerstin Schwenk
Tel +49 7152 97 97 90
kerstin.schwenk@lms-gmbh.deFrankreich:
Myriam Degroux
Tel 33 1 69 35 19 20

