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Kinematik und Dynamik

Verstehen des dynamischen Verhaltens durch Mehrkörpermodellierung -

Transiente Phänomene sind gekennzeichnet durch die komplexe Interaktion zahlreicher Komponenten in einer sehr kurzen Zeitspanne, wie es typischerweise in Präzisionsmaschinen und Aggregaten mit extrem schnell rotierenden oder sich gegenläufig bewegenden Teilen der Fall ist. Da die Ereignisse so schnell ablaufen und von extrem kurzer Dauer sein können, sind rein testbasierte experimentelle Methoden möglicherweise nicht ausreichend.

LMS nutzt die Mehrkörpersimulation für Zeitlupenaufnahmen komplexer kinematischer und dynamischer Phänomene – mit einer viel größeren Detaillierung und Genauigkeit als es anderweitig möglich wäre. Mit der Mehrkörpersimulation verstehen Ingenieure, wie einzelne Komponenten sowie die Gesamtstruktur sich während des Betriebs verbiegen, verdrehen und verformen, besonders bei Resonanzfrequenzen, wenn die größten Amplituden auftreten.

Ohne kostspielige Veränderungen der realen Struktur erlauben Mehrkörpersimulationsmodelle dem Anwender, Empfindlichkeitsstudien zu betreiben, um die Auswirkung verschiedener Variablen auf das dynamische Verhalten zu ermitteln. Ingenieure können das Modell auch dazu verwenden, Entwurfsänderungen zu bewerten oder die Eigenschaften von Hydraulikanlagen oder Steuerungen mechatronischer Systeme abzustimmen.
 
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