Integration der Strukturanalyse in CATIA V5 beschleunigt Simulationsprozesse bei Honda und optimiert Fahrzeugentwicklung
Leuven, Belgien - LMS International kündigte an, dass Honda R&D Tochigi zahlreiche Softwarelizenzen von LMS Virtual.Lab erfolgreich einsetzt, um zentrale Design- und Simulationsprozesse zu beschleunigen. Der Einsatz dieser Software ist Bestandteil der allgemeinen Zielsetzung des Autoherstellers, die Vorlaufzeiten bei der Fahrzeugentwicklung zu verkürzen. Im Rahmen dieses strategischen Ziels führt Honda R&D Tochigi derzeit die Migration seiner Design- und Simulationsprozesse von CATIA V4 zu CATIA V5 durch. Durch das Einbinden der zentralen Simulationsprozesse in LMS Virtual.Lab kann Honda zahlreiche Einzeloperationen in die CATIA V5-Umgebung integrieren. Damit entfiel die Notwendigkeit, bei der Arbeit mit unterschiedlichen Softwarepaketen kostbare Zeit aufzuwenden. Der Prozess zur Erstellung von Modellen, zur Durchführung von Simulationsläufen und zur Ergebnisanalyse konnte optimiert werden.
Der Kommentar von Honda R&D Tochigi zu dieser Entwicklung: “Wir arbeiten eng mit LMS zusammen, um unsere CAE-Prozesse in CATIA V5 zu integrieren, und lineare und nichtlineare Strukturanalysen von Karosserie-, Motor- und Übertragungskomponenten und Baugruppen durchzuführen. Mit LMS Virtual.Lab Structures können die Ingenieure von Honda jetzt Simulationsoperationen in einer einzigen Benutzerumgebung unter V5 ausführen: Dies ermöglicht die enge Integration mit dem CAD-Design, die Erstellung und Anpassung von FE-Modellen, die Vorbereitung und Durchführung von Simulationsläufen für NASTRAN sowie die Nachbearbeitung der Ergebnisse von Entwicklungsanalysen in einem konsistenten grafischen Format.”
Durch die Integration der unterschiedlichen Simulationsprogramme, die andernfalls getrennt laufen und isolierte Einzelergebnisse liefern würden, verringert LMS Virtual.Lab Structures den Zeitaufwand ganz erheblich, denn es ist nicht mehr erforderlich, Modelle zu überarbeiten, Netze zu duplizieren, Dateien zu übertragen, Daten zu übersetzen, Informationen zwischen den jeweiligen Systemen hin und her zu kopieren und die Ergebnisse in den jeweils unterschiedlichen, anwendungsspezifischen Formaten grafisch darzustellen. Die Ingenieure von Honda verwenden jetzt nur einen Satz von Lösungen für das Pre- und Postprocessing und vermeiden damit die komplexen und langwierigen Umwege, die beim Arbeiten mit unterschiedlichen Tools unumgänglich sind.
Das integrierte System kann vollständig mit den Designmodellen von CATIA V5 verknüpft werden.
So wird die gesamte Analyse anhand der Geometrie definiert und bietet beispielsweise erhebliche Kostenersparnis durch die weitgehende Automatisierung der Aufgaben zur Erstellung und Modifizierung von Netzen. Da die Erstellung von FE-Modellen für den Benutzer vollständig transparent ist, beschleunigt das System die Prozesse zur Design-Evaluierung, zur Vorhersage des allgemeinen Produktverhaltens und zur Validierung der mechanischen Leistung von Komponenten und Baugruppen. Mit diesen Verfahren verzeichnete Honda R&D Tochigi einen Zeitgewinn von 50% bei der Erstellung komplexer Modelle von Fahrzeugkarosserien.
Zusätzlich zu diesen Produktivitätssteigerungen vereinfacht und fördert die Integration von Simulationsprozessen in die V5-Umgebung die Zusammenarbeit der einzelnen Entwicklungsteams innerhalb des Unternehmens. Die Gruppen aus den Konstruktions- und Berechnungsabteilungen können jetzt ganz einfach Modelle und Entwicklungsergebnisse austauschen. LMS Virtual.Lab Structures bildet dabei einen V5-integrierten Baustein, um entwicklungsspezifische Anwendungen wie z.B. LMS Virtual.Lab Durability (Lebensdaueranalyse), LMS Virtual.Lab Motion (Fahrdynamiksimulation) oder LMS Virtual.Lab NVH (Akustiksimulation) mit angepassten Modellen zu versorgen. Die Gruppen können somit in wesentlich kürzerer Zeit Ideen austauschen und Designoptionen auf zahlreiche Leistungskriterien hin überprüfen. Honda erwartet von dieser verbesserten Zusammenarbeit eine allgemeine Optimierung des gesamten Entwicklungsprozesses und eine weitere Fokussierung der Ingenieurleistungen auf die Entwicklung innovativer, zukunftsfähiger Fahrzeugdesigns – für den Erfolg in der globalen Automobilindustrie eine absolute Notwendigkeit.
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